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Land und Stadt

Die Kommunen wissen, wo die Bedarfe in ihrer Gemeinschaft bestehen und wo der Bürger spürbar unterstützt werden kann. Sie sollen eigenverantwortlich und flexibel in Partnerschaft mit den freistaatlichen Einrichtungen agieren können.

Die sächsische Staatsregierung hat die Entwicklung des ländlichen Raums in vielfältiger Weise im Fokus. Im Jahr 2018 wurde ein Masterplan Ländlicher Raum als ressortübergreifendes Strategiepapier erarbeitet und am 15. August vorgestellt. Lebensqualität und Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im gesamten Freistaat Sachsen sind dabei unser Leitmotiv.

Wo sich Städte und Dörfer dynamisch entwickeln, darf Bürokratie sie nicht behindern. Wir wollen mit mehr Flexibilität die Eigenverantwortung vor Ort stärken. Wir werden Förderverfahren vereinfachen und stärker auf Pauschalen setzen.

Michael Kretschmer

Die Strategie der Sächsischen Staatsregierung »Vielfalt leben – Zukunft sichern«

Flyer zum Strategiepapier

Mit der Strategie der Sächsischen Staatsregierung für den ländlichen Raum wurden die Leitlinien »Vielfalt erleben« aus dem Jahr 2012 fortgeschrieben. Ziel ist es, die positive Entwicklung für den ländlichen Raum zu begleiten und damit die Lebensqualität zu verbessern.

Für einen lebenswerten ländlichen Raum

Wir setzen uns für einen lebenswerten ländlichen Raum ein. Von 2014 bis 2020 stehen schon jetzt etwa 1,1 Milliarden Euro aus EU-Mitteln und Geldern des Freistaats bereit, um direkt vor Ort Projekte mit viel Eigenverantwortung der Menschen und Kommunen umzusetzen.

Mehr als 330 Millionen Euro sind beispielsweise für Landwirte gedacht, die ihre Flächen besonders natur- und umweltfreundlich bewirtschaften. Aber auch Investitionen in eine soziale Stadtentwicklung, den Denkmalschutz oder Maßnahmen zum Hochwasserschutz stehen im Fokus.

Kommunale Finanzkraft stärken

90 Mio. Euro für Städte und Gemeinden

Attraktive Rahmenbedingungen sind für die Lebensqualität in den Dörfern und kleinen Städten im ländlichen Raum wichtig. Wir wollen mit dem Einsatz von Pauschalen den kommunalen Bereich von bürokratischen Anforderungen entlasten. Finanzschwache Kommunen im Freistaat werden wir bei der Umsetzung von dringenden Investitionsmaßnahmen in Zukunft stärker unterstützen. 

Unser Ziel ist die Stärkung der Finanzkraft, vor allem kleiner kreisangehöriger Gemeinden. Bis einschließlich 2020 sollen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusätzlich insgesamt 90 Millionen Euro bekommen. Kreisangehörige Gemeinden sollen somit bis zu 70.000 Euro zusätzlich pro Jahr erhalten.

Attraktive Ortszentren stärken

5 Mio. Euro für das programm »Vitale Dorfkerne«

Das Programm »Vitale Dorfkerne« wird fortgeführt und finanziell aufgestockt. Zudem wollen wir auch die Bürger beteiligen. Wir initiieren einen Ideenwettbewerb für den ländlichen Raum.

Die Staatsregierung wird:

  • Attraktive Dörfer stärken
  • Einen Masterplan ländlicher Raum entwickeln
  • Kultur in den ländlichen Regionen fördern
 

Gesagt. Getan!

Staatsregierung stärkt ländlichen Raum mit 90 Mio. Euro

Der ländliche Raum bekommt in den Jahren 2018 bis 2020 mehr Geld. Kreisangehörige Städte und Gemeinden erhalten jeweils 70 Euro je Einwohner für die ersten 1.000 Einwohner, maximal 70.000 Euro. Für den ländlichen Raum stehen damit insgesamt 90 Mio. Euro bis 2020 zur Verfügung. 

Vor allem kleinere und finanzschwache Gemeinden profitieren durch dringende Investitionen bei gleichzeitig erweiterten finanziellen Entscheidungsspielräumen.

  • 90 Mio. Euro bis 2020 für den ländlichen Raum
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