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Das Sachsengespräch

Von Februar bis Oktober 2018 besuchte Ministerpräsident Michael Kretschmer ganz Sachsen und war dabei sowohl in allen zehn sächsischen Landkreisen als auch in den drei kreisfreien Städten vor Ort. Auf dem Programm standen vor allem Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Politikern und Unternehmern.

Am Ende eines jeden Besuchstages fand am Abend »Das Sachsengespräch« statt. Dazu waren alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Seien auch Sie 2019 wieder dabei

In der offenen Gesprächsrunde können Sie mit dem Ministerpräsidenten und den Vertretern der Staatsregierung über die wichtigen Themen im Land diskutieren. Dieser einzigartige Ideen- und Gedankenaustausch dient dazu, sich selbst zu hinterfragen: Was bewegt uns? Und was wollen wir gemeinsam für den Freistaat Sachsen bewegen?

Im Jahr 2019 wird die Veranstaltungsreihe fortgeführt. Wir werden Sie an dieser Stelle zeitnah über die Termine informieren!

Besuchen Sie auch die Gesprächsabende mit Ministerpräsident Kretschmer und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern Sachsens, die zu einem offenen Bürgergespräch in Ihrer Gemeinde einladen.

Termine

Miteinander zu reden, sich auszutauschen ist wichtig für eine lebendige Demokratie und die Zivilgesellschaft. Ich freue mich auf anregende Gespräche und lebhafte Debatten. Jeder ist herzlich eingeladen.

Michael Kretschmer

10. Oktober 2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Leipzig

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeister Burkhard Jung luden zum Ideen- und Gedankenaustausch. Neben Kretschmer waren wieder Ministerinnen und Minister bzw. Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller sächsischer Ministerien anwesend.

In ungezwungener Atmosphäre konnten die Besucher mit den Vertretern der Staatsregierung ins Gespräch kommen, ihre Frage äußern und ihre Ideen zur gemeinsamen Gestaltung des Landes vorstellen. Die Gesprächsthemen reichten von Kita, Schule, Sicherheit, Radwegebau, öffentlichem Nahverkehr, Wirtschaft, Integration, Kultur bis hin zu Forschung und Wissenschaft in der Stadt.

Wann? 10. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Wo? Universität Leipzig, Campus Augustusplatz, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig

1. Oktober 2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Dresden

Am 1. Oktober luden Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeister Dirk Hilbert die Bürgerinnen und Bürger zum Ideen- und Gedankenaustausch nach Dresden ein.

Wie organisieren wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Wie packen wir die großen und kleinen Herausforderungen in unserer Stadt gemeinsam an? Um diese und viele weitere Fragen ging es in der Sächsischen Staatskanzlei. Neben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeister Dirk Hilbert waren wieder Ministerinnen und Minister bzw. Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller sächsischer Ministerien anwesend.

In Bezug auf die Stärkung des ländlichen Raumes bekräftigte Kretschmer, dass die Großstädte natürlich nicht vergessen werden. »Die großen Metropolen haben große Bedeutung dafür, ob das Land eine Zukunft hat«, sagte Kretschmer.

Mehr als 300 Menschen waren gekommen, um mit Kretschmer, Hilbert und den Ministern der Staatsregierung zu reden oder einfach nur Fragen zu stellen.

Wann? 1. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Wo? Sächsische Staatskanzlei, Archivstr. 1, 01097 Dresden

30. August 2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Chemnitz

Nachdem Ministerpräsident Michael Kretschmer in allen Landkreisen Sachsens zum »Sachsengespräch« vor Ort war, folgen die drei kreisfreien Städte – beginnend mit Chemnitz am 30. August 2018. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig lud der Ministerpräsident alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, am offenen Ideen- und Gedankenaustausch im Stadion Chemnitz teilzunehmen.

Wann? 30. August 2018, 19 Uhr (Einlass ab 18:15 Uhr)

Wo? Stadion Chemnitz, Gellertstraße 25, 09130 Chemnitz

 

Männer und Frauen stehen mit gesenktem Kopf auf einer Bühne.
Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Wirtschaftsminister Martin Dulig halten eine Gedenkminute beim Sachsengespräch im Stadion des Chemnitzer FC.  © dpa-Zentralbild

Nach der tödlichen Messerattacke und den Ausschreitungen in Chemnitz sprach Ministerpräsident Kretschmer, Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und die Mitglieder der Staatsregierung im Fußballstadion des CFC mit den Chemnitzer Bürgern. Kretschmer sagte: »Man darf Chemnitz nicht pauschal als rechts abstempeln. Ich habe mit vielen Menschen in Chemnitz gesprochen, die sich ungerecht behandelt fühlen. Ich habe so viele getroffen, die mir gesagt haben »Wir sind doch nicht alle rechtsradikal.« Ich weiß das. Das ist nicht so. Und wir werden diesem Eindruck auch mit Kraft entgegentreten«.

 

20.08.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Eilenburg

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Kai Emanuel laden Sie herzlich zum »Sachsengespräch« in Eilenburg ein. Diskutieren Sie mit, was uns bewegt und was wir bewegen wollen!

Die offene Gesprächsatmosphäre bietet den notwendigen Raum um Probleme anzusprechen und Ideen auszutauschen. Für das »Sachsengespräch« benötigen Sie keine Anmeldung.

Wann: 20. August 2018, 19:00 Uhr (Einlass: ab 18:15 Uhr)

Wo: Bürgerhaus Eilenburg, Franz-Mehring-Straße 23, 04838 Eilenburg

(Bitte nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze.)

13.08.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Riesa

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Arndt Steinbach laden alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Meißen herzlich am 13. August in die Stadthalle »stern« in Riesa ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und über Probleme zu sprechen.

In ungezwungener Atmosphäre können Sie den Vertretern der Staatsregierung und Landrat Steinbach Ihre Ideen zur gemeinsamen Gestaltung Sachsens vorstellen und mit ihnen diskutieren. Für das »Sachsengespräch« ist keine Anmeldung erforderlich.

Wann: 13. August 2018, 19:00 Uhr (Einlass: ab 18:15 Uhr)

Wo: Stadthalle »stern«, Großenhainer Straße 43, 01589 Riesa

(Bitte nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze.)

15.06.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Hoyerswerda

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Michael Harig laden alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bautzen herzlich am 15. Juni in die Lausitzhalle Hoyerswerda ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und über Probleme zu sprechen.

Wann: 15. Juni 2018, 19:00 Uhr (Einlass: 18:15 Uhr)

Wo: Lausitzhalle Hoyerswerda, Lausitzer Platz 4, 02977 Hoyerswerda

Die Themen im »Sachsengespräch« in Hoyerswerda

Im Gespräch mit Umweltminister Schmidt wurde intensiv über den Wolf diskutiert. Schmidt betonte, dass er den Betroffenen helfen möchte, ohne aber den Artenschutz des Wolfes in Frage zu stellen. Weiterhin interessierten sich die Gäste für den Anstieg der Wasserspiegel in Bergbaufolgelandschaften und die Entwicklung der Seenlandschaften in der Region.

Am Thementisch von Justizminister Gemkow ging es um die Frage: Gibt es in Sachsen genug Haftplätze? Gemkow verwies darauf, dass der Staat die Aufgabe hat, Recht und daraus folgend Haftstrafen durchzusetzen. Es werde also immer ausreichend Kapazitäten in Sachsen geben.

Mit Wissenschaftsministerin Stange sprachen die Gäste über die Möglichkeit eines Bildungstickets, mit dem Kinder und Jugendliche möglichst einfach über Verbundgrenzen hinwegfahren können sollen. Ein anderes Thema war die Sorge darüber, dass das Vereinsleben ohne neue Mitglieder zum Erliegen kommt. Stange verwies auf die Unterstützung durch die Ehrenamtspauschale, betonte aber auch, dass eine Förderung aktive und engagierte Menschen nicht ersetzen könne.

Über das Thema Sicherheit wurde bei Innenminister Wöller gesprochen. Neben den 1000 zusätzlichen Stellen, die vor Ort in den Revieren und im Streifendienst eingesetzt werden sollen, wies Wöller darauf hin, dass auch mehr Verwaltungspersonal eingestellt werden soll, um den Vollzugsdienst von Büroarbeiten und vollzugsfremden Aufgaben zu entlasten.

Am Thementisch vom Chef der Staatskanzlei und Staatsminister Schenk wurde über den Strukturwandel gesprochen. Es ging vor allem um die Frage, mit welchen Projekten und Ideen die Region auf sich aufmerksam machen möchte, um von den Mitteln für den Strukturwandel, die in Deutschland vorgesehen sind, möglichst viel Geld zu erhalten.

Bei Staatssekretärin Kraushaar (Sozialministerium) wurde über die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum geredet. Neben einem in der Region Weißwasser startenden Pilotprojekt, das darauf abzielt die medizinische Versorgung und die Pflege für die Zukunft zu sichern, verwies Kraushaar auf das vor einigen Jahren gestartete Sächsische Hausarztstipendium.

Im Gespräch mit Staatssekretär Brangs (Wirtschaftsministerium) ging es um die Schaffung passender Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Strukturwandel. Dazu gehören Straßenbau und die digitale Infrastruktur.

Bei Staatssekretär Wolff (Kultusministerium) wurde darüber gesprochen, wie junge Lehrer für das Land gewonnen werden können. Die Gäste waren sich einig, dass die Möglichkeit der Verbeamtung ein geeignetes Instrument dafür sein kann. Ein weiteres Thema war die Entlastung der Schulleiter. Dazu soll noch vor der Sommerpause ein Programm mit ca. 100 Einzelmaßnahmen vorgestellt werden.

Mit Staatssekretär Diedrichs sprachen die Gäste über die Fördermittelvergabe. Diedrichs verwies darauf, dass es eine Fördermittelkommission gibt, die sich damit beschäftigt, wie Fördermittel zukünftig noch einfacher und schneller einsetzbar werden.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte am Ende der Veranstaltung, dass ihm als Oberlausitzer die Zukunft der Region wichtig ist. Er sprach davon, dass Politik immer eine Entscheidung zwischen verschiedenen Prioritäten sei: Feuerwehr, Pflege, Lehrer, Innere Sicherheit. »Man muss irgendwie dafür sorgen, dass am Ende alles geht.« Hier die richtige Balance zu finden, ist die Aufgabe der Regierung.

04.06.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Limbach-Oberfrohna

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Dr. Christoph Scheurer luden alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Zwickau herzlich am 4. Juni in die Stadthalle Limbach-Oberfrohna ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und über Probleme zu sprechen. In ungezwungener Atmosphäre tauschten sich die Bürger über die gemeinsame Gestaltung des Landes aus. Die Gesprächsthemen reichten von Bildung, Sicherheit, Straßen- und Radwegebau, öffentlichem Nahverkehr, Breitbandausbau, Wirtschaft, Integration bis hin zur medizinischen Versorgung auf dem Land.

Wann: 4. Juni 2018, 19:00 Uhr (Einlass: 18:15 Uhr)

Wo: Stadthalle Limbach-Oberfrohna, Jägerstraße 2, 09212 Limbach-Oberfrohna

16.05.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Freiberg

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Matthias Damm hatten die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mittelsachsen herzlich am 16. Mai in das Ballhaus Tivoli in Freiberg eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Landrat Matthias Damm rief zuvor die Mittelsachsen zur Teilnahme auf: »Es ist in dieser Form eine besondere Möglichkeit, unkompliziert, offen und sachlich mit Vertretern der Staatsregierung aus allen Fachministerien und des Landkreises gleichzeitig ins Gespräch zu kommen.« Dies zeige, welcher hohe Stellenwert diesem Dialog eingeräumt wird. »Ich freue mich auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises sowie den Gästen aus Dresden. Ich hoffe, diese Gelegenheit wird rege genutzt.«

Wann: 16. Mai 2018, 19:00 Uhr (Einlass: 18:15 Uhr)

Wo: Ballhaus Tivoli, Dr.-Külz-Str. 3, 09599 Freiberg

Die Themen im »Sachsengespräch« in Freiberg

Am Thementisch von Staatsminister Piwarz ging es darum, mehr junge Menschen für den Lehrerberuf in Sachsen zu gewinnen. Zudem wurde intensiv über die Inhalte der Lehrpläne gesprochen. Beim Thema Oberschule wurde das Imageproblem gegenüber den Gymnasien diskutiert. Piwarz erklärte, dass im Juni im Kabinett eine Vorlage folgt, mit der die Oberschulen gestärkt werden sollen.

Mit Staatsminister Gemkow diskutierten die Gäste über die Situation im Justizvollzug. Gemkow verwies auf die kommende Haushaltsverhandlung, in der sich Ministerpräsident Kretschmer für mehr Personal stark machen will. Bereits jetzt wurden 100 zusätzliche Bedienstete angestellt. Darüber hinaus sprach Gemkow seinen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die dafür sorgen, dass der Justizvollzug sicher bleibt.

Sicherheit war für viele Gäste in Freiberg und der Region ein wichtiges Thema. Staatsminister Wöller sprach an seinem Tisch über die Frage: Was tun wir, um den Freistaat noch sicherer zu machen? Man sprach über die Weichenstellung bei der Polizei und die zusätzlichen 1000 Stellen. Insbesondere beim Einsatz der neuen Stellen war man sich einig. Er soll dort erfolgen, wo Polizei gebraucht wird, das heißt, in den Revieren und im Streifendienst.

Im Gespräch mit Staatssekretär Mangold ging es um die Ortsumfahrung Freiberg. Die Gäste sprachen über die frühzeitige Einbindung der unterschiedlichen Interessengruppen in das Planungsverfahren, um Konflikte zeitig auszusteuern. Bei der digitalen Infrastruktur stellte Mangold klar, dass genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Er stellte klar, dass auch betriebliches Wohl von vernünftigem Breitbandanschluss abhängt.  

Am Thementisch von Staatsministerin Stange wurde über die Hochschule Mittweida und die TU Freiberg als zwei hervorragende wissenschaftliche Einrichtungen gesprochen. Stange erläuterte den interessierten Gästen darüber hinaus die Schwierigkeiten der Finanzierungsregelung des Kulturraumgesetzes.

Bei Staatsministerin Klepsch ging es vor allem um die Pflege: Was können wir tun? Welche Konzepte liegen vor, um die Pflege im ländlichen Raum, auch hier in Freiberg und Umgebung sicherzustellen? Lob von Bürgern gab es für die Schulsozialarbeit. Hier ist der Freistaat ein ganzes Stück vorangekommen. Klepsch bedankte sich zudem bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die so viel tun und sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren.

Ministerpräsident Michael Kretschmer fasste die einzelnen Themen noch einmal zusammen. Er betonte, dass Politik zu einem großen Teil darin besteht, unterschiedliche Interessen zu vereinen. Er sagte zu den Gästen, dass in der Regierung Menschen am Werk sind, die zuhören können, die Spaß daran haben, auch neue Ideen aufzunehmen, die auf der anderen Seite aber auch bereits viele Dinge auf den Weg gebracht haben. »Das Land lebt von Menschen, die mitreden wollen, die mitwissen wollen«, betonte Kretschmer.

06.04.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Niesky

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Bernd Lange hatten die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Görlitz am 6. April in das Bürgerhaus Niesky eingeladen. »Kommunikation sollte die Grundlage des Handelns jedes Politikers sein. Da hat Zuhören die oberste Priorität«, so Landrat Bernd Lange. Fast 400 Bürgerinnen und Bürger nahmen das Gesprächsangebot an diesem Abend wahr und teilten Ihre Sorgen und Wünsche aber auch Anregungen und Ideen den anwesenden Vertretern der Staatsregierung und dem Landrat mit.

Wann: 6. April 2018, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr)

Wer: Neben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Bernd Lange waren auch Kultusminister Christian Piwarz, Integrationsministerin Petra Köpping, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch, Innenminister Roland Wöller, Finanzminister Matthias Haß, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, Justizminister Sebastian Gemkow sowie Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt anwesend. Die anderen Ministerien sind mit ihren Staatssekretären und Abteilungsleitern vertreten.

Wo: Bürgerhaus Niesky, Muskauer Straße 35, 02906 Niesky

Es braucht Menschen, die sich für unser Land engagieren.

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Bei Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange waren sich die Gesprächsteilnehmer darüber einig, dass Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor sei. Inhaltlich ging es dabei unter anderem um Theaterbusse in den Kulturräumen, die Ausstattung der Musikschulen sowie eine Erhöhung der unterrichtenden Lehrkräfte.

Am Tisch von Finanzminister Matthias Haß drehten sich die Gespräche insbesondere um die finanzielle Situation der Kommunen. Viele Bürgermeister des Landkreises Görlitz waren an dem Abend gekommen und berichteten von der Lage in ihrer Gemeinde. Zu den weiteren Themen gehörten die finanzielle Gestaltung des Strukturwandels in der Region sowie die Schwankungen der Gewerbesteuer und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Haushaltslage.

Viele Ehrenamtliche aus dem Bereich Integration suchten das Gespräch mit Integrationsministerin Petra Köpping und sprachen mit ihr über die Situation vor Ort und die Wirkung der Maßnahmen der Staatsregierung zur verbesserten Integration. Zudem kamen auch gesellschaftspolitische Fragen auf, so z. B. die Frage danach, ob Sachsen ein Leitbild brauche und wie sich jeder Einzelne für die Gesellschaft und die Zukunft einsetzen kann. Auch die Förderung von Frauen in den Bereichen Wirtschaft und Unternehmen war ein Thema.

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt wurde das Anliegen entgegengebracht, dass landwirtschaftliche Berufe vor allem für junge Menschen attraktiver gestaltet werden müssten, um den dringend benötigten Nachwuchs zu bekommen. Ebenfalls thematisiert wurden der Wolf und der Spagat zwischen Artenschutz auf der einen und dem Schutz von Nutztieren auf der anderen Seite, genau wie die damit verbundene Rechtssicherheit für Betroffene. Die Bürgerinnen und Bürger wollten zudem Informationen über die Entwicklung der LEADER-Gebiete und zum ökologischen Pflanzenschutz erhalten.

Im Gespräch mit Justizminister Sebastian Gemkow ging es beispielsweise um die Befreiung der Antennengemeinschaften von GEMA-Gebühren und Sachsens Einsatz im Bundesrat für dieses Vorhaben. Auch der Umgang mit Rauschgiftdelikten und der erhöhte Verfolgungsdruck gegenüber den Tätern sowie die Situation in den sächsischen Justizvollzugsanstalten wurden im Gespräch thematisiert.

Bei Kultusminister Christian Piwarz sorgte das von der Staatsregierung beschlossene Lehrer-Paket für reichlich Gesprächsbedarf. Hierbei wurde darüber diskutiert, wie Sachsen um junge Lehrer werben und die mittlerweile in anderen Bundesländern tätigen sächsischen Lehrerinnen und Lehrer zurückholen kann. Auch über die Vorteile des Bildungsföderalismus – gerade in Bezug auf schulische Standards – wurde geredet. Weiterhin waren außerschulische Lernorte und deren Bedeutung für die Entwicklung von Kindern ein Thema.

Das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr war durch Staatssekretär Hartmut Mangold vertreten. Er wurde nach dem Insolvenzverfahren bei Waggonbau Niesky befragt. Des Weiteren gab es den Hinweis, dass sich die Gründerförderung derzeit zu wenig am tatsächlichen Bedarf im ländlichen Raum orientiert. Darüber hinaus gab es eine Diskussion über Möglichkeiten, wie man bürokratische Hürden für Unternehmer in Sachsen abbauen kann. Auch Infrastrukturprojekte wie die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden–Görlitz und der sächsische Einsatz beim Bund wurden angesprochen.

Bei Innenminister Roland Wöller gab es beim Thema Sicherheit an den Grenzen einen hohen Gesprächsbedarf. Dabei ging es u.a. um den Einsatz der Bundespolizei zur Verstärkung der sächsischen Polizei und die Präsenz der Bereitschaftspolizei an den Grenzen. Die Einstellung neuer Polizisten, die Ausbildung in Rothenburg, Fortbildungen und auch die Ausstattung der sächsischen Polizei waren ein großes Thema. Darüber hinaus war die Stärkung des Ehrenamts bei Feuerwehr und Rettungskräften ein wichtiges Bürgeranliegen.

Sozialministerin Barbara Klepsch diskutierte mit den Teilnehmern über die medizinische Versorgung im ambulanten und stationären Bereich, die Praxisnachfolge und das »Ärzte-Netz Ostsachsen«. Fragen gab es auch zur Werbung für die Ausbildung von Altenpflegern und die zukünftige Ausrichtung der Pflegeeinrichtungen. Selbstverständlich ging es auch um das Ehrenamt, das die Gesellschaft zusammenhält und daher gestärkt werden muss. Dies solle projektunabhängig durch eine finanzielle Unterstützung geschehen.

Ministerpräsident Michael  Kretschmer fasste den Abend mit all seinen thematischen Ausrichtungen schließlich zusammen und sagte: »Hier sind Menschen am Werk, die etwas für dieses Land und ihre Region erreichen wollen. Es gibt unterschiedliche Interessen und Schwerpunkte und es wird nicht alles so erreicht werden, dass alle zufrieden sind. Am Ende geht es auch darum, wie wir damit umgehen – ob wir das mit Anstand machen, vernünftig im Ton und im Vertrauen, dass wir zusammen etwas bewegen wollen und an etwas Positivem arbeiten. Ich wünsche mir von allen, die daran mitwirken wollen, sich wirklich stark einzubringen. Wir können eine ganze Menge für Sachsen bewegen und auch für den Landkreis Görlitz. Wir haben gemeinsam die Kraft dafür.«

26.03.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Böhlen

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Henry Graichen hatten am 26. März zum Ideen- und Gedankenaustausch nach Böhlen in den Landkreis Leipzig eingeladen.

»Der Wunsch nach ›Politik zum Anfassen‹, nach Austausch und Diskussion ist meiner Erfahrung nach recht groß. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen diesen Abend dafür nutzen. Denn Ideen und Vorstellungen darüber, wie wir unsere Gesellschaft gestalten wollen, bringen uns alle weiter.«, sagte Landrat Gaichen im Vorfeld der Veranstaltung.

Wann? 26. März 2018, 19:00 Uhr (Einlass: 18:15 Uhr)

Wo? Kulturhaus Böhlen, Leipziger Straße 40, 04564 Böhlen

07.03.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Neustadt

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Michael Geisler hatten herzlich zum dritten »Sachsengespräch« in Neustadt/Sachsen im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge eingeladen. Rund 250 Bürgerinnen und Bürger kamen am 7. März in die Neustadthalle im sächsischen Neustadt und sprachen mit den anwesenden Ministern, Staatssekretären und Vertretern der Regierung über ihre Anliegen, Ideen und Wünsche.

Wann? 7. März 2018, 18:30 Uhr (Einlass: 17:45 Uhr)

Wo? Neustadthalle, Johann-Sebastian-Bach-Str. 15, 01844 Neustadt in Sachsen

Wer? Neben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Michael Geisler waren Sozialministerin Barbara Klepsch, Innenminister Roland Wöller, Justizminister Sebastian Gemkow, Bildungsminister Christian Piwarz sowie der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Oliver Schenk dabei. Die anderen Ministerien waren mit Staatssekretären und Abteilungsleitern vertreten.

Besuch im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge am 7. März 2018

28.02.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Reichenbach

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Rolf Keil hatten herzlich zum zweiten »Sachsengespräch« in Reichenbach im Vogtland eingeladen. Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger nahmen das Gesprächsangebot an und konnten mit den anwesenden Ministern und Staatssekretären über Themen sprechen, die sie bewegen und viele Ideen vermitteln.

Besuch im Vogtlandkreis am 28. Februar 2018

Wann? 28. Februar 2018, 18:30 Uhr (Einlass: 17:45 Uhr)

Wo? Neuberinhaus, Weinholdstraße 7, 08468 Reichenbach/ Vogtland

Wer? Neben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Rolf Keil sind diesmal unter anderem Sozialministerin Barbara Klepsch, der Justizminister Sebastian Gemkow sowie Integrationsministerin Petra Köpping dabei. Die anderen Ministerien sind mit Staatssekretären und Abteilungsleitern vertreten.

05.02.2018 – Der Ministerpräsident und Vertreter der Staatsregierung für Sie vor Ort in Aue

Das erste »Sachsengespräch« hat im Anschluss an den Besuch des Erzgebirgskreises am 5. Februar in Aue stattgefunden. 

Besuch im Erzgebirgskreis am 5. Februar 2018

Fast 600 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Veranstaltung, deren zentrale Fragestellungen an diesem Abend lauteten:

  • Wie gestalten wir unsere Zukunft im Freistaat Sachsen?
  • Wie organisieren wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?
  • Wie packen wir die großen und kleinen Herausforderungen in unserem Dorf, unserer Stadt und im ländlichen Raum gemeinsam an?

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Frank Vogel hatten eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen – darüber, was uns bewegt und was wir bewegen wollen!

Ebenfalls mit dabei waren an diesem Abend unter anderem Wirtschaftsminister Martin Dulig, Sozialministerin Babara Klepsch, die Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, Kultusminister Christian Piwarz, Integrationsministerin Petra Köpping sowie der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Oliver Schenk.

In ungezwungener Atmosphäre ging es darum, mit den Bürgerinnen und Bürgern des Erzgebirgskreises ins Gespräch zu kommen und sich über die Vorstellungen und Ideen zur gemeinsamen Gestaltung unseres Landes auszutauschen. »Viele Sachsen haben Ideen, möchten die Gesellschaft mitgestalten und sich bei Themen wie Bildung, Kita, Vorsorge, Verkehr und Umwelt einbringen«, erklärte Ministerpräsident Kretschmer im Vorfeld.

Das Kulturhaus war sehr gut gefüllt. Über zwei Stunden wurde diskutiert, gestritten, erklärt und sich über verschiedenste Themen ausgetauscht. An insgesamt zehn Tischen konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anregungen, ihre Kritik und ihre Vorschläge loswerden. Die Themen waren dabei breit gefächert und reichten von Bildung, Schulen, Verkehr, der Klage über zu viel Bürokratie, die Situation der Flüchtlinge bis hin zu bundepolitischen Fragen nach den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Die Veranstaltung schloss mit einer großen Abschlussdiskussion im Festsaal des Kulturhauses.

Wann? 5. Februar 2018, 19:00 Uhr

Wo? Kulturhaus Aue, Goethestraße 2, 08280 Aue

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