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Kompetenz- und Innovationszentrum »Smart Systems Hub«

Smart Systems Hub © TU Dresden

An Europas führendem Halbleiterstandort Dresden soll ein Kompetenz- und Innovationszentrum zur Industrie-Digitalisierung entstehen. Ziel ist es, Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen zu bringen, um so das Zukunftsthema »Internet der Dinge« maßgeblich mitzugestalten. Am 10.Januar 2017 stellten Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig, Professor Frank Schönefeld vom Branchenverband Silicon Saxony und Professor Frank Fitzek von der TU-Dresden die Pläne vor.

Ziel des geplanten »Smart Systems Hub«

In der neuen Ideenschmiede soll zukünftig an Technologien und Konzepten gearbeitet werden, die zur Erschließung des Internet der Dinge (IoT) notwendig sind. Dabei soll es vornehmlich darum gehen, die in den verganenen Jahren aufgebauten einzigartigen Standortvorteile Sachens im Bereich Mikroelektronik zu nutzen und weiter auszubauen. Ziel des Hubs ist es, Wissenschaftler, Produzenten und Anwender gezielt zu vernetzen und das enorme Marktpotenzial des IoT zu nutzen. Sachsen soll als weltweit sichtbares und anerkanntes Hub für IoT Schlüsseltechnologien etabliert werden. Durch die Vernetzung innerhalb Sachsen und die Zusammenarbeit mit anderen Hubs außerhalb des Freistaates soll die Sicherstellung von Arbeitsplätzen in der Region gelingen und der IT-Standort Sachsen attraktiver für internationale Investoren, Experten und Fachkräfte gemacht werden.

Was ist ein Hub?

Hubs sind Orte, an denen kleine und mittelständische Firmen, Großunternehmen, Start-ups sowie Investoren und Forschungsinstitute gemeinsam daran arbeiten, die deutsche Industrie auf die digitale Zukunft auszurichten. Die bereits vorhandene Infrastruktur im Bereich der Mikroelektronik soll im Fall des geplanten sächsischen Hub gebündelt und durch neue Elemente, wie beispielsweise Start-ups und Kapitalgeber, ergänzt werden.

Bundesweites Hub-Konzept

Grundlage für das Vorhaben ist die vom Digitalverband Bitkom initiierte und nun vom Bundeswirtschaftsministerium weiter vorangetriebene Initiative eines bundesweiten Hub-Konzepts. Auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung im November 2016 sind bereits mehrere Städte und Regionen in den alten Bundesländern als Hub benannt worden, darunter Frankfurt/Main für das Thema Finanzen und München für das Thema Mobilität. Geplant ist eine Ausweitung der Hub-Standorte mit jeweils verschiedenen Forschungs-Schwerpunkten. Der Freistaat Sachsen wird die offizielle Bewerbung als Hub-Standort im März beim Bundeswirtschaftsministerium einreichen.

Die Entscheidung über die Aufnahme in das bundesweite Hub-Konzept wird dann für den Frühsommer 2017 erwartet.

Weitere Informationen zum Thema

Smart Systems Hub

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Durch Bündelung der Kräfte in die Digitale Zukunft

Es ist richtig und wichtig, die hier (in Sachsen) vorhandenen Kompetenzen und Stärken auf dem Gebiet der digitalen Vernetzung zu bündeln und so in Deutschland und Europa zu halten.

Stanislaw Tillich, Sächsischer Ministerpräsident

Der Aufbau eines Smart Systems Hub zur Bündelung all dieser Komponenten ‚made in saxony‘ stärkt den Freistaat als nationale und europäische Region für Informations- und Kommunikationstechnik.

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
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