Sachsen gestaltet Zukunft
Die Sächsische Staatsregierung bringt den Abbau von Bürokratie voran. Ziel ist es, Verfahren im ganzen Land spürbar zu vereinfachen und den Alltag für die Menschen in Sachsen, für Unternehmen und für die Kommunen zu erleichtern.
Eine Reformkommission hat dafür konkrete Vorschläge erarbeitet. Sie zeigen, wo Abläufe im Freistaat schneller, digitaler und verständlicher werden können.
Der Reformkommission gehörten an:
- Michael Geisler, Landrat Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
- Dr. Matthias Haß, Rechtsanwalt und Staatsminister der Finanzen a.D.
- Prof. Dr. Thomas Lenk, Direktor Kompetenzzentrum für Kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS)
- Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende SAB
- Ines Lüpfert, Beigeordnete Landkreis Leipzig
- Torsten Ruban-Zeh, Oberbürgermeister Stadt Hoyerswerda
Woran wird konkret gearbeitet?
Im Fokus stehen Maßnahmen, die direkt im Alltag wirken werden. Dazu gehören insbesondere:
Schnellere Verfahren
- Genehmigungen und Verwaltungsentscheidungen sollen künftig zügiger getroffen werden – mit klareren Abläufen und verbindlicheren Fristen.
Weniger Bürokratie
- Dokumentations- und Nachweispflichten sollen reduziert werden – vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Einrichtungen im Alltag.
Mehr digitale Verwaltung
- Leistungen sollen zunehmend online verfügbar sein – einfach zugänglich, medienbruchfrei und ohne unnötige Behördengänge.
Einfachere Abläufe zwischen Behörden
- Zuständigkeiten sollen klarer geregelt und Prozesse besser aufeinander abgestimmt werden.
Wie geht es weiter?
Die Vorschläge der Reformkommission gehen jetzt in die nächste Phase. Sie sollen bereits in der Kabinettsklausur am 27. und 28. April 2026 behandelt werden.
- Executive Summary Reformkommission zur Stärkung und Entlastung der Kommunen (*.pdf, 0,58 MB) Der Abschlussbericht in Kurzform als PDF-Download (nicht barrierefrei)
- Abschlussbericht Reformkommission zur Stärkung und Entlastung der Kommunen (*.pdf, 2,13 MB) Der vollständige Abschlussbericht als PDF-Download