Hauptinhalt

Sachsen gestaltet Zukunft

Eine stilisierte Grafik mit der Aufschrift Sachsen gestaltet Zukunft.

Der Freistaat Sachsen will mit einer großen und alle Bereiche betreffenden Reform seine öffentliche Verwaltung modernisieren. Ziel ist es, Verfahren im ganzen Land spürbar zu vereinfachen und den Alltag für die Menschen in Sachsen, für Unternehmen und für die Kommunen zu erleichtern.

Die Staatsregierung hat dazu eine umfassende Modernisierungsagenda beschlossen. Ziel ist mehr Effizienz in der Verwaltung unter anderem durch die Bündelung von Aufgaben und strukturelle Veränderungen. 

 
Ein Mann steht vor einem Mikrofon.

Woran wird konkret gearbeitet?

Schnellere Verfahren

Eine Grafik mit der Aufschrift schnellere Verfahren

Genehmigungen und Verwaltungsentscheidungen sollen künftig zügiger getroffen werden – mit klareren Abläufen und weniger Abstimmungsaufwand.

Beispiele:

  • Bündelung von Zuständigkeiten, etwa im geplanten Landesamt für Infrastruktur
  • Zusammenlegung von Behörden, z. B. im Bereich Archäologie und Denkmalpflege
  • Beschleunigung von Verfahren, etwa bei Förderanträgen oder Betriebsprüfungen

Weniger Bürokratie

Eine Grafik mit der Aufschrift weniger Bürokratie

Dokumentations- und Nachweispflichten werden gezielt reduziert – insbesondere für Unternehmen, Kommunen und Einrichtungen.

Beispiele:

  • Vereinfachung und Neuausrichtung der Förderverfahren
  • Reduzierung von Beiräten, Wettbewerben und Berichtspflichten
  • Pauschalierung von Fördermitteln, z. B. in der Schulsozialarbeit

Mehr digitale Verwaltung

Eine Grafik mit der Aufschrift mehr digitale Verwaltung

Leistungen sollen zunehmend digital und automatisiert angeboten werden – einfach zugänglich und ohne unnötige Behördengänge.

Beispiele:

  • Einführung digitaler Lösungen wie der EU-Brieftasche (Die sogenannte EUDI-Wallet, European Digital Identity Wallet, ist eine geplante Smartphone-App, mit der Bürgerinnen und Bürger ab Anfang 2027 EU-weit digitale Identitätsnachweise wie Ausweis, Führerschein oder Zeugnisse verwalten, vorzeigen und unterschreiben können.)
  • Aufbau einer zentralen Daten- und Registerstruktur nach dem »Once-Only«-Prinzip (Das Once-Only-Prinzip besagt, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Daten nur ein einziges Mal bei einer Behörde einreichen müssen.)
  • Digitalisierung und Automatisierung von Förderverfahren

Einfachere Abläufe

Eine Grafik mit der Aufschrift einfachere Abläufe

Zuständigkeiten werden klarer geregelt, Strukturen gebündelt und Prozesse besser aufeinander abgestimmt.

Beispiele:

  • Zusammenführung von futureSAX GmbH, SAENA GmbH und Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH zur Zukunftsagentur Sachsen
  • Bündelung von Aufgaben in der Landesdirektion Sachsen
  • Zentralisierung von IT-Dienstleistungen beim Staatsbetrieb SID
Männer und Frauen sitzen auf einem Podium.
V.l.n.r.: Finanzminister Christian Piwarz, Sozialministerin Petra Köpping, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Regierungssprecher Ralph Schreiber stellen die Modernisierungsagende des Freistaates Sachsen vor.  © Sächsische Staatskanzlei
 
 

Reformkommission präsentiert Vorschläge für effizientere Verwaltung

Männer und Frauen sitzen in eine Versammlungssaal.
Übergabe des Abschlussberichtes der Reformkommission in der Sächsischen Staatskanzlei am 13. April 2026.  © Sächsische Staatskanzlei

Eine Reformkommission wurde im Juni 2025 von der Sächsischen Staatsregierung eingesetzt und erarbeitete konkrete Vorschläge. Ihre Empfehlungen bildeten eine wichtige Grundlage für die Modernisierungsagenda im Freistaat Sachsen.

Sie legte insgesamt 29 Empfehlungen vor, die sich auf Verwaltungsverfahren und -strukturen, Finanzierung sowie Digitalisierung beziehen.

Der Abschlussbericht der Kommission wurde am 13. April 2026 vorgestellt. Die Geschäftsstelle der Kommission war im Sächsischen Staatsministerium des Inneren eingerichtet. 

Der Reformkommission gehörten an:

  • Michael Geisler, Landrat Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  • Dr. Matthias Haß, Rechtsanwalt und Staatsminister der Finanzen a.D.
  • Prof. Dr. Thomas Lenk, Direktor Kompetenzzentrum für Kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS)
  • Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende SAB
  • Ines Lüpfert, Beigeordnete Landkreis Leipzig
  • Torsten Ruban-Zeh, Oberbürgermeister Stadt Hoyerswerda

Weniger Bürokratie, mehr Tempo, digitale Behörden

zurück zum Seitenanfang